US-amerikanische Krimi- und Dramaserie, die sich in jeder Staffel mit einem anderen Verbrechen befasst. Während in der ersten Staffel ein rassistisch motivierter Mordfall in Zentralkalifornien im Mittelpunkt steht, der eine weitläufige ethnische Diskussion über Rasse, Klasse und Geschlecht zur Folge hat, werden in der zweiten Staffel soziale Missstimmungen, ein ungerechtes Bildungssystem und Diskriminierung wegen sexueller Orientierung thematisiert.
John Ridley
11 Episodes
2015
Die erste Staffel der Anthologieserie American Crime dreht sich rund um die verheerenden Geschehnisse, die auf ein schweres Verbrechen in Modesto, Kalifornien, folgen: Eines Tages wird der Kriegsveteran Matt Skokie in einem Haus ermordet, während seine Ehefrau Gwen von den Einbrechern schwer verletzt wird. Der Fall geht durch die Presse und erreicht auch Matts geschiedene Eltern, Barbara Hanlon und Russ Skokie. Um den Verlust ihres Sohnes zu verarbeiten, setzen sie alles daran, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Unterstützung bekommen sie von Gwens Eltern, als sich herausstellt, dass diese vorerst nicht mehr aus ihrem Koma erwachen wird.
10 Episodes
2016
Indianapolis, Indiana: Anne Blaine (Lili Taylor) muss eine schockierende Entdeckung machen, als sie eines Tages ihren Internetbrowser öffnet. Kaum checkt sie ihre sozialen Kanäle, stößt sie auf Fotos, die ihren eigenen Sohn, der dank eines Stipendiums eine Privatschule besucht, beim Drogen- und Alkoholkonsum zeigen. Daraufhin ist der Ärger groß und Anne wendet sich an die Schulleitung, in der Hoffnung auf eine schnellstmögliche Lösung des Problems. Anne hegt den Verdacht, dass ihr Sohn von den Mitgliedern der Basketballmannschaft genötigt und vergewaltigt wurde. Sofort läuten sämtliche Alarmglocken bei der Schulleiterin, die alles Erdenkliche versucht, um einen Skandal zu vermeiden. Doch Anne gibt sich mit den aufgetischten Ausreden nicht zufrieden und geht schließlich zur Polizei. Kurze Zeit geistert der Vorfall durch die Medien und entfacht eine Debatte ungeahnten Ausmaßes.
8 Episodes
2017
Der Ehemann und Vater Luis Salazar (Benito Martinez) ist am Boden zerstört. Sein Sohn ist verschwunden und niemand weiß, wo er sich aktuell befindet. In seiner Verzweiflung ist Luis jedes Mittel recht, um seinen Sohn zu finden - auch, wenn er dafür illegal über die Grenze von Mexiko in die Vereinigten Staaten von Amerika reisen muss. So macht er sich auf eine Odyssee, voller Gefahren und unerwarteter Ereignisse. Als er in Amerika ankommt, muss er viele erschreckende Entdeckungen machen. Dazu gehört ebenfalls eine moderne Form von Sklaverei in landwirtschaftlichen Betrieben. Arme Arbeiter ohne Job werden mit falschen Versprechungen angelockt, ehe sie in ein unmenschliches Abhängigkeitsverhältnis gedrängt werden. Wie soll Luis in dieser Hölle bloß seinen eigenen Sohn wiederfinden?